# Wie Hypnose unbewusste Blockaden aufdeckt und löst

Die unsichtbare Wand im Kopf

Ein Klient, ein erfolgreicher CEO, sagte neulich zu mir: “Katharina, ich habe die beste Strategie, das beste Team. Aber wenn ich vor wichtigen Investoren stehe, fühle ich mich wie ein kleiner Junge, der hofft, nicht aufzufallen. Ich sabotiere mich selbst und weiß nicht, warum.” Dieses Phänomen kennen viele Führungskräfte: Sie sind Experten in ihrem Fach, aber eine innere Stimme, ein unerklärliches Gefühl oder eine wiederkehrende Verhaltensweise blockiert den nächsten Schritt. Das Problem ist: Diese Blockaden sind für den bewussten Verstand oft unsichtbar. Sie sind im Unterbewusstsein verankert – dem Teil unseres Gehirns, der 95% unserer Entscheidungen und Handlungen steuert. Hier setzt energetische Hypnose an.

Was passiert im Gehirn, wenn wir Blockaden lösen?

Lange als Bühnen-Hokuspokus abgetan, ist die Wirkung von Hypnose heute neurowissenschaftlich belegt. Eine wegweisende Studie der Stanford University unter der Leitung von Prof. Dr. David Spiegel zeigte mittels fMRT-Scans, was im Gehirn während einer Hypnose passiert [1]. Die Forscher identifizierten drei wesentliche Veränderungen:
1\.
Reduzierte Aktivität im Salienznetzwerk: Das Gehirn filtert irrelevante Reize aus. Die ständige Selbstbeobachtung (“Mache ich das richtig?”) tritt in den Hintergrund. Sie sind hochkonzentriert und absorbiert.
2\.
Stärkere Verbindung zwischen Gehirn und Körper: Die Areale für Exekutivfunktionen und Körperwahrnehmung (Dorsolateraler Präfrontaler Cortex und Insula) arbeiten enger zusammen. Das ermöglicht eine tiefere Kontrolle über unbewusste körperliche und emotionale Reaktionen.
3\.
Entkopplung von Handlung und Bewusstsein: Die Verbindung zum “Default Mode Network”, unserem Autopiloten für Alltagsgedanken, wird reduziert. Das erlaubt es, neue Verhaltensweisen zu etablieren, ohne dass der innere Kritiker sofort dazwischenfunkt.
Dr. Spiegel fasst es so zusammen: “Hypnose ist ein sehr mächtiges Mittel, um die Art zu verändern, wie wir unseren Geist nutzen, um Wahrnehmung und unseren Körper zu kontrollieren.” [1] Genau in diesem Zustand können wir auf unbewusste Blockaden – oft alte, emotionale Verletzungen oder limitierende Glaubenssätze aus der Kindheit – zugreifen und sie neu bewerten.

Wie Sie Ihre eigenen Muster erkennen

Eine unbewusste Blockade ist oft eine Schutzstrategie von früher, die heute nicht mehr nützlich ist. Der CEO mit der Redeangst erkannte in der Hypnose eine Situation aus seiner Schulzeit wieder, in der er für einen Vortrag ausgelacht wurde. Sein Unterbewusstsein schlussfolgerte: “Sichtbarkeit ist gefährlich.” Diese Regel schützte ihn damals, sabotierte ihn aber heute.
Eine kleine Übung zur Selbstreflexion:
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und denken Sie an eine Situation, in der Sie sich blockiert fühlen. Schließen Sie kurz die Augen und beantworten Sie für sich:
– Welches Gefühl taucht in dieser Situation als Erstes auf? (z.B. Angst, Enge, Leere)
– Wo im Körper spüren Sie dieses Gefühl am stärksten?
– Welche erste Erinnerung haben Sie an dieses spezifische Gefühl, auch wenn sie unbedeutend scheint?

Diese Übung ersetzt keine professionelle Begleitung, kann aber ein erster Hinweis auf den Ursprung Ihrer Blockade sein. Es geht darum, vom Denken ins Fühlen zu kommen.

Fazit und Ihr nächster Schritt

Unbewusste Blockaden sind keine Einbildung, sondern neurologisch verankerte Muster. Willenskraft allein reicht oft nicht aus, um sie zu durchbrechen. Energetische Hypnose bietet einen wissenschaftlich fundierten Weg, direkt an der Wurzel anzusetzen, alte Schutzstrategien aufzulösen und Ihr volles Potenzial freizusetzen. Wenn Sie spüren, dass eine unsichtbare Bremse Sie zurückhält, und Sie bereit sind, die Ursache zu ergründen, lade ich Sie ein, mehr über mein Performance Mentoring auf [katharina-kowalski.com](https://www.katharina-kowalski.com/) zu erfahren. Für einen direkten Austausch schreiben Sie mir gerne eine persönliche Nachricht. Referenzen:[1]: “Stanford University School of Medicine. (2016, July 28). Study identifies brain areas altered during hypnotic trances. ScienceDaily. Retrieved from”